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Liebe schauLeserInnen,
die schauWebseite dient zur Vertiefung und Ergänzung der Print-Ausgabe von schau. Basierend auf den Themen von schau spiegeln sich in der Navigationsleiste die Rubriken des jeweils aktuellen Printmagazins wieder. Ausführliche Materialien wie Videos, Fotos und Texte, vertiefende Literaturtipps sowie eine weiterführende Linksammlung bieten weitere Informationen zu den Artikeln des Hefts. schau bringt Spannendes über Kunst und über KünstlerInnen, was sie bewegt, antreibt und welche Ideen hinter ihren Arbeiten stecken. schau zeigt, wie KünstlerInnen Themen aus ihrem Alltag verarbeiten und was zurzeit in der Kunst geschieht. Für schau schreiben JournalistInnen, KünstlerInnen und auch Jugendliche.
Das Cover von schau zeigt eine Arbeit des chinesischen Künstlers Ai Weiwei. Es ist eine Urne aus der Han-Zeit, also mehr als 2000 Jahre alt, die Ai Weiwei mit dem Cola Schriftzug bemalte und damit zum Sinnbild für die rasante und widersprüchliche Modernisierung dieses gigantisch großen Landes machte. Nun ist Ai Weiwei selber zum Opfer dieser Widersprüche geworden. Am 3. April war der Künstler für zweieinhalb Monate verschwunden und an einem unbekanntem Ort festgehalten. Die weltweite Solidarität für Ai Weiwei war enorm. Am 21. Juni wurde er aus der Haft entlassen. Kurz vor dem Europa- Besuch des chinesischen Regierungschef Wen Jiabao. Seither steht er unter strenger Beobachtung und darf Die Stadt nicht verlassen. Sei Aktionsradius ist extrem eingeschränkt.
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Ai Weiwei Interlacing
Die erste große Foto- und Videoausstellung von Ai Weiwei
KUNSTHAUS GRAZ 17.09.2011-15.01.2012
Die Ausstellug stellt den Kommunikator und unermüdlichen Erinnerer Ai Weiwei in den Vordergrund, den dokumentierenden, analysierenden, verflechtenden und über viele Kanäle kommunizierenden Künstler. Ai Weiwei hat bereits in seiner New Yorker Zeit (1983-93) ein Fototagebuch begonnen, vor allem aber seit seiner Rückkehr nach Peking unablässig die alltäglichen, städtebaulichen und gesellschaftlichen Realitäten in China dokumentiert und über Blogs und Twitter diskutiert. Die Fotografien des radikalen städtebaulichen Wandels, der Suche nach Erdbeben-Opfern, der Zerstörung seines Shanghai-Studios werden zusammen mit den kunstfotografischen Projekten, dem documenta-Projekt Fairytale, den unzähligen Blog- und Handy-Fotografien vorgestellt. Ein umfangreiches Material- und Archivbuch begleitet die Ausstellung.
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